Kurz gesagt
- Für Lagerverwaltungssoftware unter 100 Euro monatlich gibt es 2 belegte Einstiege mit kostenlosem Grundtarif: JTL WMS Start und Odoo Lager im Tarif Eine App Gratis. Prüfe Nutzer, Aufträge und Shopanbindung, bevor du daraus dein vollständiges Softwarebudget ableitest.
- Bei JTL WMS Start nennt der Anbieter einen enthaltenen Benutzer und bis zu 500 Aufträge im Monat; geprüft am 10.10.2026.
- Eine Lizenz organisiert deine Arbeit. Für Lagerfläche, Packen und Pakettransport brauchst du weiterhin einen ausführbaren Ablauf.
- Wähle anhand eines Tests mit deinen Artikeln und einer Bestandsabweichung, statt anhand einer langen Funktionsliste.
- AirPost ist ein Peer-to-Peer-Fulfillment-Netzwerk: Onlineshops lassen ihre Bestellungen von verifizierten Menschen in der Nähe ihrer Kunden verpacken und zum Paketshop bringen, die dafür von zu Hause aus pro Paket bezahlt werden. Kein Lager, keine Mindestbestellmenge.
Die Suche nach der besten Lagerverwaltungssoftware unter 100 Euro pro Monat klingt nach einer Preisfrage. In einem kleinen Shop ist oft entscheidender, wer den Wareneingang bucht, wo eine Variante liegt und wann ein verkauftes Stück aus dem verfügbaren Bestand verschwindet. Hier findest du zwei Einstiege, deren Grundtarife sich auf den offiziellen Anbieterseiten prüfen lassen. Dazu kommt ein konkreter Test für dein Lager. Wenn du die körperliche Arbeit abgeben möchtest, beschreibt die AirPost-Seite zum Versand auslagern einen anderen Teil der Lösung: Ware lagern und Bestellungen durch lokale Versender packen lassen.
Welche zwei Grundtarife kannst du unter 100 Euro prüfen?
Die folgenden Angaben wurden am 10.10.2026 auf den offiziellen Produkt- und Preisseiten geprüft. Sie zeigen den Einstieg in die Software, ohne daraus einen Preis für deine gesamte Lagerarbeit zu machen. Prüfe vor der Auswahl, welchen Vertrag du für deinen tatsächlichen Verkaufskanal brauchst. Eine kostenlose Edition kann passend sein, wenn ihre Grenzen zu deinen Aufgaben passen. Sie kann auch zu wenig leisten, obwohl du noch weit unter deinem Budget bleibst. Entscheidend ist die Kombination aus bestätigtem Funktionsumfang und einem Ablauf, den du im Alltag wirklich nutzen kannst.
| Einstieg | Veröffentlichter Grundpreis | Wichtige Voraussetzung |
|---|---|---|
| JTL WMS Start | 0 Euro monatlich | Ein Benutzer, bis 500 Aufträge monatlich; JTL-Wawi erforderlich |
| Odoo Lager mit Eine App Gratis | 0 Euro für den Ein-App-Tarif | Odoo Online; weitere eigenständige Apps und Integrationsbedarf prüfen |
Wann reicht JTL WMS Start für deinen Packplatz?
Die JTL-Seite zur Lagerverwaltung nennt WMS Start als kostenlose Edition und verlangt technisch JTL-Wawi im Hintergrund. Das macht den Einstieg besonders prüfenswert, wenn du deine Artikel und Aufträge bereits dort führst. Die Wawi-Produktseite beschreibt eine lokale kostenlose Startversion, weist aber für Aufträge aus Shopify und weiteren externen Verkaufskanälen auf zusätzliche Auftragspakete hin. Lass deshalb deine konkrete Kanalnutzung bestätigen. Aus zwei kostenlosen Grundprodukten folgt nicht automatisch eine kostenlose Verbindung zu jedem Shop.
Für deinen Test richtest du einen kleinen Bereich mit eindeutig benannten Fächern ein. Nutze Artikel, die sich leicht verwechseln lassen, und bearbeite einen Wareneingang bis zur fertigen Bestellung. Protokolliere, wo du eine Entscheidung treffen musst und ob die zweite Person am Packplatz dieselbe Variante finden würde. Laut JTL beginnt WMS Advanced bei 119 Euro netto monatlich und liegt damit bereits über dem hier gesetzten Budget. Falls du dessen Funktionen benötigst, ist Start kein passender Ersatz allein wegen seines Preises. Lass den benötigten Ablauf vor einem Editionswechsel vorführen.
Wann passt Odoo Lager im kostenlosen Ein-App-Tarif?
Auf der Odoo-Preisseite steht Eine App Gratis für eine ausgewählte App mit unbegrenzten Benutzern auf Odoo Online. Erforderliche abhängige Apps werden laut Preis-FAQ mitgeliefert; zusätzliche eigenständige Apps können einen kostenpflichtigen Tarif auslösen. Die Übersicht führt eine externe API beim Custom-Tarif auf. Prüfe also dein benötigtes Paket aus Lager, Shop und Schnittstellen, bevor du den kostenlosen Einstieg als feste Gesamtlösung einplanst. Ein isolierter Bestandsprozess lässt sich anders bewerten als eine vollständig automatisierte Verbindung mehrerer Systeme.
Die Funktionsseite von Odoo Lager beschreibt unter anderem Lagerorte, Bestandszählungen und die Verwaltung mehrerer Lager. Das sind sinnvolle Ansatzpunkte für einen Test mit getrennten Beständen. Prüfe jeweils in deiner gewählten Tarifkonfiguration, was du tatsächlich nutzen kannst. Lege einen Bestand im eigenen Lager und einen getrennten Bestand bei einer anderen Person an und kontrolliere die Zuordnung nach einer Bewegung. Diese Übung ist eine eigene Prüfempfehlung, keine Behauptung einer vorhandenen AirPost-Anbindung. Deine Auswertung soll zeigen, ob du die Mengen später ohne widersprüchliche Listen erklären kannst.
Welche Kosten gehören neben der Monatslizenz ins Budget?
Lege zwei Listen an: regelmäßig bezahlte Software und einmalige Arbeit für die Einführung. In die erste gehören bestätigte Lizenzbestandteile, benötigte Zusatzpakete und gegebenenfalls Hosting. In die zweite gehören die Aufgaben, die du selbst erledigst oder beauftragst: Artikel bereinigen, Lagerplätze anlegen, Anfangsbestand zählen und den Arbeitsablauf erklären. Gib einer unbekannten Position keinen erfundenen Preis. Notiere zuerst, ob du sie brauchst, wer sie erledigt und welches Angebot noch fehlt. Ein kostenloser Grundtarif hilft dir wenig, wenn niemand die Anfangsmengen zuverlässig einträgt.
Prüfe auch, was du am Packplatz bereits besitzt. Ein geeignetes vorhandenes Gerät kann für den Test genügen; eine vermeintliche Pflichtausstattung aus einer Werbeseite sollte nicht ungeprüft auf deiner Einkaufsliste landen. Teste Druck, Bedienung und Verbindung mit deiner vorgesehenen Einrichtung. Vereinbare für bezahlte Unterstützung den konkreten Auftrag, statt Softwarepreis und Einführungsprojekt in einer einzigen Zahl zusammenzufassen. Das Monatsbudget ist erst belastbar, wenn die regelmäßig erforderlichen Leistungen bekannt sind. Für die spätere Gesamtrechnung kannst du die vorhandene Anleitung zum Berechnen von Fulfillment-Kosten nutzen.
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Kostenlos anmeldenWelche Lagerbewegungen muss dein Test abbilden?
Beginne mit einer Variante, die im Shop eindeutig bestellt werden kann, und einer ähnlichen Variante im Nachbarfach. Zähle den echten Anfangsbestand und schreibe den Zeitpunkt auf. Danach bearbeitest du einen Eingang, einen Verkauf und eine interne Bewegung. Prüfe nach jedem Schritt, welche Menge verfügbar ist und wo die Ware liegt. Erkläre den Ablauf jemandem, der die Einrichtung nicht vorgenommen hat. Kann diese Person den Artikel mit den angezeigten Angaben finden, ist das ein nützlicherer Nachweis als eine Bildschirmdemo mit perfekt vorbereiteten Daten.
- Buche einen gezählten Wareneingang und kontrolliere Artikel, Variante und Lagerort.
- Bearbeite einen Auftrag mit mehreren Einheiten derselben Variante.
- Verschiebe Ware zwischen zwei Fächern und prüfe die Mengen an beiden Orten.
- Erfasse eine ungeklärte Mengenabweichung, ohne sie still als normalen Verkauf zu behandeln.
- Spiele eine Retoure durch und entscheide ausdrücklich, ob sie erneut verfügbar sein darf.
- Lass die Bestandsübersicht von einer zweiten Person mit dem physischen Bestand abgleichen.
Dokumentiere ein Problem als konkreten fehlenden Schritt. Die Aussage unübersichtlich ist schwer zu bewerten; die Aussage ich sehe nach einer Umlagerung nicht, in welchem Fach die Variante liegt, lässt sich vorführen und beheben. Prüfe ebenso, ob eine Korrektur nachvollziehbar bleibt und ob du einen brauchbaren Datenexport erhältst. Diese Anforderungen sind deine eigenen Auswahlkriterien. Besteht ein Tarif den Test nicht, frage nach dem passenden Funktionsumfang und dessen bestätigtem Preis. Du musst den Ablauf nicht vereinfachen, nur damit eine kostenlose Edition in einer Vergleichstabelle gut aussieht.
Wie prüfst du die Verbindung zu deinem Onlineshop?
Lege zuerst fest, welches System die verbindliche Artikelkennung führt und welches die verfügbare Menge bestimmt. Teste dann einen Auftrag mit einer Variante, einer Mengenänderung und einer Stornierung vor dem Packen. Bei jedem Vorgang kontrollierst du die Daten auf beiden Seiten. Eine Verbindung gilt für deinen Zweck erst als brauchbar, wenn derselbe Auftrag weder verloren geht noch zweimal bearbeitet wird. Lass den benötigten Connector und die passende Edition schriftlich bestätigen. Ein allgemeines Logo deines Shopsystems auf einer Webseite beantwortet weder die Tariffrage noch jeden Schritt deines Ablaufs.
AirPost beschreibt in der Shopcopy eine Shopify-Anbindung für bezahlte Bestellungen und die Rückgabe der Sendungsverfolgung. Die App steht im Shopify App Store. Für JTL und Odoo verspricht dieser Artikel keine fertige Verbindung zu AirPost. Wenn du mehrere Systeme kombinieren möchtest, klärst du den tatsächlichen Austausch vor der Einführung und lässt einen Musterauftrag durchlaufen. Die vorhandene Erklärung zur Shopify-Fulfillment-App ohne eigenes Lager beschreibt den AirPost-Ablauf genauer.
Wie trennst du Softwarekosten von ausgelagerter Packarbeit?
Eine Lagerlizenz bezahlt weder deine Arbeitszeit noch den Pakettransport. Für AirPost kannst du diese Trennung mit eigenen veröffentlichten Daten sichtbar machen: Der Live-Tarifindex nennt am 10.10.2026 für Deutschland im Inland bis 2 kg ab 4,70 € ohne Plattformgebühr und Versendervergütung. Dazu kommen die Plattformgebühr von 0,85 € und im kleinen Paketbeispiel die empfohlene Vergütung von 2,25 €. Zusammen sind das 7,80 € für diese drei Bausteine, sofern Format und Dienstleistung passen.
In einem selbst gewählten Planungsbeispiel mit zwölf solchen Paketen ergeben diese Bausteine 93,60 €. Das ist weder ein gemessenes Kundenvolumen noch ein vollständiger Monatspreis: Material, Bestandsanlieferung und mögliche Retouren fehlen noch. Der Versender legt seinen tatsächlichen Tarif fest. Laut AirPost-Shopcopy entstehen kein Abo und keine Lagerkosten der Plattform; dein Bestand beim Versender ist über AirPost nicht versichert. Stelle solche Ausgaben in eine eigene Spalte neben die Lagerlizenz. So bleibt sichtbar, ob du Software suchst, Packarbeit abgeben möchtest oder beides sinnvoll kombinierst.
Wie führst du die ausgewählte Lösung ohne Bestandschaos ein?
Starte mit einem abgegrenzten Sortiment und einem bekannten Bestand. Lege fest, ab wann neue Bewegungen im neuen Ablauf erfasst werden, und vermeide zwei unabhängig gepflegte Hauptlisten. Eine zusätzliche Kontrolle darf dieselben Buchungen prüfen; sie sollte keine zweite Wahrheit mit anderen Mengen erzeugen. Besprich besonders die Zuständigkeit für Rücksendungen und die Korrektur eines Fehlers. Halte für den Test fest, welche Variante wo liegt und welche Aufträge bereits bearbeitet wurden. Damit kannst du eine Abweichung zurückverfolgen, ohne sämtliche Verkäufe des Shops neu aufzurollen.
Die passende Lösung besteht deinen Test und bleibt mit den tatsächlich erforderlichen Bestandteilen im Budget. Bei JTL prüfst du Edition und Auftragsquelle, bei Odoo die ausgewählten Apps und den Integrationsumfang. Danach vergleichst du Arbeitsaufwand, Bedienung und monatliche Verpflichtungen. Wenn dein eigentlicher Engpass das tägliche Packen ist, wird zusätzliche Software allein ihn kaum lösen. Wenn du vor allem Mengenabweichungen hast, braucht auch ausgelagerte Arbeit eine saubere Bestandsführung. Entscheide anhand dieses konkreten Problems und bewahre die bestätigten Tarifangaben mit Datum auf, damit du später eine Änderung erkennen kannst.
Häufige Fragen
Welche Lagerverwaltungssoftware kann ich kostenlos starten?
Die offiziellen Seiten nennen JTL WMS Start und Odoos Ein-App-Tarif als kostenlose Einstiege. Prüfe jeweils die Voraussetzungen für deine Aufträge, Nutzer und gewählten Funktionen.
Ist JTL WMS Start auch mit jedem Shop kostenlos?
Das lässt sich aus dem WMS-Grundpreis nicht ableiten. JTL weist bei externen Verkaufskanälen auf zusätzliche Auftragspakete hin. Lass die für deinen Shop benötigte Kombination bestätigen.
Bleibt Odoo kostenlos, wenn ich mehr Apps installiere?
Erforderliche abhängige Apps und zusätzliche eigenständige Apps werden unterschiedlich behandelt. Prüfe die konkrete Auswahl anhand der Preis-FAQ, bevor du Erweiterungen in deinen Ablauf aufnimmst.
Brauche ich trotz Software eine Bestandszählung?
Ja. Die Software muss mit einer verlässlichen Anfangsmenge arbeiten. Kontrolliere anschließend Eingänge, Verkäufe und Korrekturen, damit angezeigter und physischer Bestand zusammenpassen.
Kann AirPost die Packarbeit statt einer Lagerlizenz übernehmen?
AirPost vermittelt die Zusammenarbeit mit lokalen Versendern, die deinen bereitgestellten Bestand packen und abgeben. Kläre Material, Vergütung und geeigneten Platz. Eine Lagerlizenz und diese Arbeit betreffen unterschiedliche Aufgaben.
Quellen
- JTL: WMS-Editionen, Nutzergrenzen und Preise; geprüft am 10.10.2026
- JTL: kostenlose Wawi-Basis und Auftragspakete für externe Kanäle
- Odoo: Ein-App-Tarif, Zusatz-Apps und externe API; geprüft am 10.10.2026
- Odoo: Lagerorte, Bestandszählung und mehrere Lager
- AirPost: deutscher Inlandstarif ohne Plattformgebühr; abgerufen am 10.10.2026
- AirPost: Label, Plattformgebühr und vereinbarte Versendervergütung
- AirPost: Bestand, Verpackungsmaterial und Bestandsrisiko
- AirPost: Shopify-Ablauf und Installationsstatus
Registriere deinen Shop kostenlos, wenn dein Engpass das Packen und Abgeben ist. Prüfe mit einem passenden Versender einen kleinen Bestandstest und kalkuliere seine Vergütung getrennt von deiner Software.
Packarbeit mit einem Versender testen